RosterShift stellt sich vor: die Dienstplan-App für Klinikteams
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Wer für eine Klinik oder Abteilung den Dienstplan koordiniert, kennt das Ritual. Jeder Monat beginnt gleich: eine leere Tabelle, eine Namensliste und ein Regelwerk, das nur im Kopf existiert – wer den letzten Feiertag übernommen hat, wem noch ein freies Wochenende zusteht, wer nach einer Nachtschicht nicht direkt zum Frühdienst eingeteilt werden darf. Wenn der Dienstplan endlich "fertig" ist, hat man Stunden damit verbracht, Wünsche unter einen Hut zu bringen – und trotzdem schreibt jemand, warum er drei Wochenenden hintereinander eingeteilt wurde, während ein Kollege keines hatte.
Wir haben RosterShift gebaut, weil ein fairer Dienstplan keine Excel-Zauberei und kein fotografisches Gedächtnis erfordern sollte.
Das Problem mit manuellen Dienstplänen
Excel und Google Sheets sind flexibel – genau deshalb scheitern sie an dieser Aufgabe. Nichts hindert einen daran, jemanden nach einer Nachtschicht zwölf Stunden später schon wieder für den Frühdienst einzuplanen. Nichts verfolgt über Monate hinweg, wer im Vergleich zum Team leise mehr Wochenend- und Feiertagsdienste übernommen hat. Und es gibt keine einzige verlässliche Quelle, wenn drei verschiedene Versionen von "dienstplan_final_v3.xlsx" im Team-Chat kursieren.
Das Ergebnis ist vorhersehbar: Fairness-Streitigkeiten, die Zeit und Vertrauen kosten, Verstöße gegen Ruhezeiten, die unbemerkt durchrutschen, weil niemand systematisch darauf achtet, und ein ständiges, diffuses Unbehagen, etwas übersehen zu haben, das eine Tabelle ohnehin nie erfassen konnte.
Was RosterShift anders macht
RosterShift ist eine Dienstplan-App, die gezielt für Klinik- und Pflegeteams entwickelt wurde – kein generisches Planungstool, das notdürftig auf Schichtarbeit umgebaut wurde. Einige Dinge, die von Haus aus funktionieren:
- Gewichtete Fairness-Verfolgung. Nachtschichten, Wochenenden und Feiertage zählen nicht wie ein gewöhnlicher Werktag, und RosterShift führt für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter ein laufendes Konto, sodass die koordinierende Person sieht – nicht rät – wer gerade mehr trägt als andere.
- Ruhezeiten als harte Regel. Die Mindestruhezeit nach einer Nachtschicht oder einem 24-Stunden-Dienst steht nicht nur irgendwo in einer Dienstanweisung – sie wird bereits beim Erstellen des Dienstplans erzwungen, sodass Verstöße vor der Veröffentlichung auffallen und nicht erst nach einer Beschwerde.
- Übertragssaldo über mehrere Zeiträume. Fairness setzt sich nicht jeden Monat neu auf null. Wer im Juni überdurchschnittlich viele Feiertage übernommen hat, dessen Saldo wird in den Juli mitgenommen, damit der nächste Dienstplan das wieder ausgleichen kann.
- Transparente Veröffentlichung. Ist ein Dienstplan final, sieht das gesamte Team ihn ein, versteht die Logik hinter den Einteilungen und kann Tauschwünsche direkt in der App stellen – statt in einem unübersichtlichen Gruppenchat.
Dabei geht es nicht darum, Komplexität hinzuzufügen. Es geht darum, die Regeln, die ohnehin schon im Kopf der koordinierenden Person existieren, in ein System zu überführen, das sie auch tatsächlich durchsetzt.
Für wen RosterShift gemacht ist
RosterShift ist für die Person gedacht, die den Dienstplan heute schon verantwortet – die leitende Pflegekraft, die Stationsleitung, die Assistenzärztin, die den Bereitschaftsplan koordiniert – kurz: jeden, der aus einer Namensliste und einem Regelwerk jeden Monat einen fairen, sicheren, veröffentlichten Dienstplan machen muss. Wer diese Aufgabe heute hat, kennt die unsichtbare Arbeit dahinter: Urlaubsanträge lesen, sich merken, wem noch etwas zusteht, und Nachrichten beantworten, wenn der Plan nicht mit jemandes Erwartung übereinstimmt. Genau diese unsichtbare Arbeit wollten wir mit RosterShift sichtbar, nachvollziehbar und von Haus aus fair machen.
Wo wir stehen
Wir entwickeln RosterShift gemeinsam mit Koordinatorinnen und Koordinatoren, die die App später tatsächlich im Alltag nutzen werden, und öffnen vor dem allgemeinen Launch einen frühen Zugang. Wenn dir manuelle Dienstpläne, Fairness-Streit und knapp verpasste Ruhezeitverstöße bekannt vorkommen, würden wir uns freuen, dich zu den Ersten zu zählen, die RosterShift ausprobieren.
Uns ist bewusst, dass die Zeit einer koordinierenden Person knapp ist, deshalb halten wir den Einstieg einfach: eintragen, uns kurz etwas zur Teamgröße und zum aktuellen Prozess erzählen – und du hörst von uns, sobald wir neue Plätze öffnen. Wir rollen bewusst schrittweise aus, damit wir jedes neue Team wirklich gut begleiten können, statt breit zu starten und Teams dann allein zu lassen.
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